Weiterbildung in Somatischer Trauma-Arbeit STA® 2010
| Modul I | 01.10. - 03.10.2010 |
| Modul II | 28.01. - 30.01.2011 |
| Modul III | 25.03. - 27. 03.2011 |
| Modul IV | 27.05. - 29. 05.2011 |
| Modul V | 19.08. - 21. 08.2011 |
| Modul VI | 30.09. - 02.10.2011 |
| Modul VII | 25.11. - 27.11.2011 |
Traumatische Erfahrungen verletzen die Autonomie des Menschen auf der grundlegenden Ebene der körperlichen Unversehrtheit. Sie sind immer von Gefühlen intensiver Angst und Ohnmacht begleitet. Posttraumatische Stresssymptome sind natürliche Reaktionen des Organismus auf eine überwältigende Erfahrung, von Hilflosigkeit und Kontrollverlust. Die Wiederherstellung von Handlungskompetenz, das Etablieren von Schutz und Sicherheit und die sorgfältige Auflösung erstarrter Energie im Körper sind primäre Anliegen der somatischen Trauma Arbeit.
Die Beratung und Therapie von traumatisierten Menschen stellt hohe Anforderungen an alle Fachleute. Das Wissen um die Funktionsweise von Körper und Gehirn ist nötig, damit traumatisierte Menschen verstehen lernen, weshalb es zu überflutenden, unkontrollierbaren Reaktionen kommen kann.
I Einführung in die somatische Trauma-Arbeit
Wechselwirkungen von Gehirn und Körper, Definition einer traumatischen Erfahrung, Vortex-Modell von Levine, Auswirkung von Trauma auf den Körper und auf das limbische System, implizites und explizites Erinnern, Rolle von Hippokamus und Amygdala, Stressmodell. Retraumatisierungen verhindern.
II Einführung in die Integrative Enttrübungs- und Entkoppelungstechnik IEET
Das Meridiansystem, Emotionen und Meridiane, Wirksamkeit der energetischen Psychologie, Psychologische Umkehr, Konfrontationsklopfen, SIBAM-Modell von Levine.
III Gestaltung des Settings und des Kontaktes.
Beziehungsarbeit, Schutz und Sicherheit (safe place) etablieren. Realistische Verträge abschliessen. Diagnose und Erkennen von dissoziativen Zuständen in Verbindung zum Ich-ZustandsÂmodell der Transaktionsanalyse. Kurzzeitgedächtnis, Langzeitgedächtnis und assoziatives GeÂdächtnis. Non-Suizid-Vertrag.
IV Einführung in Körperarbeit mit traumatisierten Menschen
Hilfreiche körperorientierte Interventionen, Körperarbeit, Distanz zu traumatischer Erfahrung schaffen, Grenzen setzen, Reaktivierung des Fluchtimpuls mit der Running Technique, Umgang mit Scham, Schuld und Trauer.
V Sexuelle Ausbeutung in der Familie
Überlebensstrategien und häufige Skriptentscheide. Umgang mit Widerstand in der Arbeit. Umgang mit auftauchenden Erinnerungen, Übertragungs- und Gegenübertragungsreaktionen, Arbeiten mit Levins Dissoziations-modell SIBAM, Assoziation von abgespaltenen Gefühlen und Wahrnehmungen
VI Arbeit mit Überlebenden von extremer Gewalt
Entstehung der dissoziativen Identitätsstörung und Arbeit mit dissoziierten Persönlichkeitsanteilen. Selbstschädigende Programme erkennen und entschärfen. Umgang mit Schuld wenn das Opfer gezwungen wird, sich an Gräueltaten zu beteiligen. Schutz vor Sekundärtraumatisierungen durch Psychohygiene.
VII Integrative Enttrübungs- und Entkoppelungstechnik in Aktion
Behandlung der traumatischen Situation, Desensibilisierung der Stimuli, Enttrübungsarbeit mit dem inneren Kind, Demonstation und Supervision.
Jedes Modul beinhaltet einen Theorieteil und einen Selbsterfahrungsteil, wo das Gelernte geübt werden kann.
Zielgruppe
Fachpersonen in Beratung, Körpertherapie, Psychotherapie, Supervision, Sozialarbeit
Weiterbildung in somatischer Trauma-Arbeit STA® 2009
| Modul I | 25. - 27. September |
| Modul II | 04. - 06. Dezember |
| Modul III | 05. - 07. März 2010 |
| Modul IV | 28. - 30. Mai 2010 |
| Modul V | 02. -04. Juli 2010 |
| Modul VI | 27. - 29. August 2010 |
| Modul VII | 22. - 24. Oktober 2010 |
Die Seminare beginnen jeweils Freitag um 16.00 Uhr - 20.00 Uhr, Samstag, 09.00 Uhr - ca. 18.00 Uhr, Sonntag 09.00 Uhr - 13.00 Uhr.
| Leitung: | Irena Tüscher |
| Ort: | Winterthur |
| Preise: | CHF 620 |
| Beginn: | Freitag 16.00 - Sonntag ca. 13.00 |
Hier können Sie sich anmelden
institut für somatische trauma-arbeit | Neumarkt 8 | 8400 Winterthur | Tel: +41 052 212 88 85 | Fax: +41 052 212 88 86