Klopftechniken
Unter dem Namen "Energy Psychology" hat sich in den USA eine Richtung der Psychologie entwickelt, die sich mit der Wirkung von Energien auf Emotionen und Verhalten befasst. Willem Lammers hat diese Techniken (MPC Meridian based Psychotherapy and Counselling) in die Schweiz gebracht. Er organisierte den 1. Energiepsychologie-Kongress 2001 in Fürigen und hat diese Techniken erstmals in der Schweiz vorgestellt. Psychische Probleme werden hier als Energiestörungen verstanden.
Das Meridiansystem
Nach Auffassung der Traditionellen Chinesischen Medizin sind Meridiane Leitbahnen, durch die das Qi (Energie) fliesst. Es werden hautpsächlich zwölf Meridiane unterschieden, die den Körper durchziehen und auf der Körperoberfläche stimuliert werden können. Im System der Meridiane fliesst das Qi normalerweise ungestört. Doch äussere und innere Einflüsse können das System stören oder sogar blockieren. Um diese Blockaden oder Störungen aufzulösen wird in der Energiepsychologie auf bestimmte Akupunktur-Punkte geklopft, um den Energiefluss im entsprechenden Meridian anzuregen.
Techniken der "Energy Psychology"
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EFT Emotional Freedom Technique: Cary Graig
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TFT Tought Field Therapy: Roger Callahan
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BSFF Be Set Free Fast: Larry Nims
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EDxTM Energy Diagnosis Treatment Method: Fred Gallo
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TB Touch and Breathe: John Diepold
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SPP Successive Point Protocoll: Willem Lammers
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IEET® Integrative Enttrübungs-und Entkoppelungstechnik: Irena Tüscher
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TAT® Tapas Acupressure: Tapas Fleming
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RET® Rapid Eye Technology: Dr. R. Johnson
Was passiert im Körper bei Stress?
Schon nur bei der Vorstellung einer belastenden Situation entsteht eine Aktivität im Gehirn, die nicht zur Problemlösung gebraucht werden kann. Wenn eine Situation vom Gehirn als bedrohlich eingestuft wird, löst Amygdala über zwei Effektorsysteme (Hypothalamus-Hypophyse-Nebennierenrinden-Achse und das sympathiko-adrenaline System) die Ausschüttung der Stresshormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin aus, welche verantwortlich für ein unspezifisches Erregungsmuster sind. Diese Erregung breitet sich wie eine elektrische Ladung vom Gehirn aus über den ganzen Organismus aus. Diese "Ladung" kann als "Unbehagen" oder "Blockade" wahrgenommen werden oder als intensives, sogar überflutendes Gefühl. Als Folge der Stressüberflutung im Organismus arbeiten die komplexen Verschaltungen im Neocortex nicht mehr. Dann "regredieren" wir auf ältere, primitivere Verhaltensmuster. "Überleben" hat immer Priorität! Sobald unser Überleben auf der limbischen Ebene bedroht wird, dann gelingt es uns oft nicht mehr, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben. Da die Ursache dieser Blockade oder dieser Erregung durch die Überflutung von Stresshormonen ausgelöst wird, muss diese Auschüttung gestoppt werden. Das passiert mit dem Entkoppeln der Emotionen vom Konflikt. Dann bilden sich neue Nervenverbindungen vom unbewussten limbischen System zum bewussten Teil des Grosshirnes, dem Neokortex.
Was ist Entkoppeln?
Ziel ist eine Reorganisation neuronaler Netzwerke. Die emotionalen Konditionierungen werden gestoppt durch die gezielte Desensibilisierung der Auslöser/Trigger. Durch das Klopfen auf Akupunktur-Punkte bei gleichzeitiger Benennung des Triggers und der korrekter Einordnung in die Vergangenheit wird das Entkoppeln erreicht. Wenn Klienten an etwas denken, das zuvor emotional mit einer grossen Ladung Stress besetzt war, ohne dass die Emotionen wieder aktiviert werden, dann ist die Entkoppelung geglückt. Die Folge davon ist auch ein Ich-Zustands-wechsel aus dem Kind-Ich ins Erwachsenen-Ich.
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