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Fragmentierte Erinnerung
Traumatische Erfahrungen definieren neue Gesetze für die Erinnerung. Als Folge der �berflutung des Organismus mit Stresshormonen wird die Funktion des Hippokampus (Teil des limbischen Systems) beeinträchtigt oder unterdrückt. Das Funktionieren des Hippokampus ist Voraussetzung dafür, dass eine Erfahrung zeitlich und örtlich eingeordnet und explizit gespeichert werden kann.
- In der traumatischen Situation gelingt es dem "Ich" nicht, die einzelnen sensorischen, kognitven und affektiven Reize sinnvoll miteinander zu verbinden.
- Diese Fragmentation führt inder Folge zu einer Aufspaltung zwischen erlebendem und beobachtendem Ich; phänomologisch äussert sich dies in "Out-of-body-Erfahrungen", Depersonalisation und Derealisation.
- Bei fortgesetzter Traumatisierung kommt es zur Ausbildung trauma-assoziierter Ichzustände mit distinken kognitiven und affektiven Verhaltensmustern.
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