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Somatische Trauma Arbeit STA®

Ein Trauma ist ein Ereignis, das den Menschen physisch und psychisch so überfordert, dass es mit den normalen Bewältigungsstrategien nicht verarbeitet werden kann. Etwas ist zu viel und passiert zu schnell. Traumasymptome entstehen nicht nur durch das traumatische Erlebnis selbst, sondern durch erstarrte Energie, die nach dem Abklingen des traumatischen Erlebnis nicht aufgelöst worden ist. Körper uns Seele bleiben in schockiertem Zustand.

Das Gehirn hat keine Chance zu verarbeiten, was tatsächlich passiert ist, weil alles zu schnell passiert. Deshalb ist es nötig später zu klären, was genau passiert ist, damit das Gehirn die Erfahrung korrekt speichern und verarbeiten kann.  Eine generalisierte Angststörung ist oft die Folge einer unverarbeiteten traumatischen Erfahrungen. Dem Gehirn ist nicht klar, wo genau die Ängste hin gehören, wo der Mensch tatsächlich einer Bedrohung ausgesetzt war. Es überträgt die Angst zuerst in alle Situationen, die irgendwie mit der traumatischen Situation verbunden waren. Später wird fast alles gefährlich. Doch die Todesangst gehört zu einem bestimmten Ereignis, das zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort passiert ist.

Das limbische System wertet die Wahrnehmung eigenständig aus.

Das limbischen System, welches unbewusst und blitzschnell alles emotional bewertet, braucht "Nachhilfe-Unterricht". Sonst sorgt es mit der Ausschüttung von Stresshormonen dafür, dass traumatisierte Menschen ständig in Alarmbereitschaft bleiben. Das Gehirn muss lernen, dass die Gefahr vorbei ist und der Organismus sich wieder entspannen kann. Das erreiche mit der Integrativen Enttrübungs- und Entkoppelungstechnik IEET®, die ich selbst entwickelt habe. Diese Behandlung bewirkt, dass ein traumatisches Ereignis korrekt eingeordnet wird und keinen Stress mehr verursacht. Alle "Trigger" (Auslöser für Stress) werden desensibilisiert und es entstehen neue synaptische Verbindungen dadurch, dass die Situation vom Gehirn korrekt eingeordnet wird. Es wird klar benannt, was passiert ist und dass es vorbei ist, dass der Mensch überlebt hat und wieder gelassen und ruhig weiter leben kann. 

Es braucht eine Umprogrammierung im Gehirn.

Es ist mir ein Anliegen, meinen Klienten die neurobiologischen Zusammenhänge zu erklären. Ich will, dass sie verstehen, dass Amygdala, welche die Ausschüttung der Stresshormone initiiert, nach einer traumatischen Erfahrung übererregt bleibt, wenn sie nicht beruhigt wird. Immer dann, wenn sie eine Situation (oft fälschlicherweise) als gefährlich einstuft, aktiviert sie den Sympathikus. Da Amygdala nicht unserem Willen unterstellt ist, sondern für unser Überleben zuständig ist, initiiert sie die Ausschüttung der Stresshormone so lange, bis sie begriffen hat, dass eine bestimmte Situation heute nicht mehr gefährlich ist. Es braucht eine Umprogrammierung Im Gehirn! "Nur" darüber reden bewirkt noch keine Neuprogrammierung im limbischen System. Dazu braucht es geeignete Entkoppelungtechniken, damit Amygdal lernt, die Situation angemessen einzuordnen. Das heisst die Realiät heute so zu erkennen, wie sie tatsächlich ist, nicht mehr gefährlich, wie damals.


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